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Sonntag, 3. November 2024

Rezension - Das Kalendermädchen

"Das Kalendermädchen" von Sebastian Fitzek

Inhalt

Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender.
Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …



Details zum Buch:

Verlag:                 Droemer
Erschienen am:    23.10.2024 
Seitenanzahl:       400  
Reihe:                   -

Mein Leseerlebnis:

Oktober heißt seit ein paar Jahren für mich auch, dass es einen neuen Thriller von Sebastian Fitzek gibt. Ich bin spät eingestiegen (erst mit "der Insasse"), aber seither ist es ein festes Ritual, das neuste Buch innerhalb von einer Nacht weg zu suchten und mitzuraten, was eigentlich los ist. In den Jahren zuvor hatte ich das leider immer sehr schnell raus, aber dieses Jahr hatte ich absolut keinen Plan. Am Anfang des Buches bin ich zwar eher schlecht reingekommen, aber das war soweit okay, da ja doch erstmal eine Ausgangssituation geschaffen werden musste. Außerdem verfolgt man die Geschichte in 3 Zeitebenen und mehreren Perspektiven. Hier wollte es der Autor diesmal wirklich wissen. Aber es hat, auch wenn es teilweise wirklich heftig und streckenweise brutal war, wirklich Spaß gemacht. Besonders weil ich diesmal nicht schon auf den ersten 50 Seiten die Lösung gefunden habe. Sie war rückblinkend da, aber das wusste ich wirklich erst nach dem Lesen.
Lest einfach selbst und findet raus wieviel Wahrheit hinter dem urbanen Märchen des Kalendermädchen steckt.

Dienstag, 31. Oktober 2023

Rezension - Die Einladung

"Die Einladung" von Sebastian Fitzek

Inhalt:

In Vorfreude auf ein verlängertes Wochenende in den Alpen folgt Marla Lindberg der Einladung zu einem Klassentreffen. Doch schon kurz nach der Ankunft wird ihr klar: Es gibt nur eins, was tödlicher ist, als das abgeschiedene Berghotel nachts im eisigen Schneetreiben wieder zu verlassen. Es nicht zu tun …

Die Einladung: Wehe dem, der sie erhält...

Marla Lindbergs Erinnerungen sind glasklar: An die seltsame Nachricht, die sie in eine stillgelegte Geburtsklinik lockte. An die Gestalt, die versuchte, sie zu töten. Das seltsam pfeifende Husten des Psychopathen beim Kampf auf Leben und Tod. 

Nach Jahren der Psychotherapie hat die hochintelligente junge Frau gelernt: Das alles sind falsche Erinnerungen. Marla leidet unter Gesichtsblindheit. Ihr Gehirn spielt ihr in Extremsituationen Streiche, wenn es vergeblich versucht, Menschen an ihrem Gesicht zu erkennen. 

Als Marla die Einladung zum Klassentreffen in den Alpen bekommt, hofft sie darauf, mit ihren ehemaligen Mitschülern in schönen und echten Erinnerungen schwelgen zu können. Bei ihrer Ankunft in dem verschneiten Berghotel sind alle Zimmer bereits bezogen. Benutztes Geschirr steht auf dem Esstisch, der Kamin flackert, doch es ist niemand da. Marla beginnt die anderen zu suchen. Und dann hört sie es wieder. Wie jemand pfeifend hustet, draußen, in der eisigen Dunkelheit …

Details zum Buch:

Verlag:                Droemer
Erschienen am:   25.10.2023
Seitenanzahl:      384 im Hardcover
Einzelband

Mein Leseerlebnis:

Ein neuer Thriller aus der Feder von Herrn Fitzek, da musste ich einfach direkt eintauchen. Es beginnt etwas wirr und verstörend und so richtig hab ich den Beginn nicht mit dem Klappentext in Einklang bringen können. Aber nachdem die Geschichte um Marla erstmal richtig in Gange kam und sie tatsächlich in der Berghütte ankam,wird es erst so richtig gruselig. Der Autor hat mal wieder ordentlich mit Ängsten gespielt und sowohl seine Protagonistin als auch die Leserschaft ordentlich mitgespielt. Den zweiten Handlungsstrang mit die inoffiziell ermittelnde Kristin herum, fand ich anfangs auch eher zusätzlich verwirrend, aber zur Auflösung hin war es dann klar. Trotz aller Verwirrspielchen war ich bereits auf Seite 82 auf der richtigen Spur wenn es um Marla ging, aber wer der Täter bzw. Strippenzieher auf der Berghütte war, hat ich doch komplett überrascht. Da bin ich dem Autor komplett auf den Leim gegangen. Dementsprechend hatte ich meinen Spaß während der Auflösung, die dieses Mal in Etappen kam. Einziger Kritikpunkt sind zwischendrin ein paar kleine Längen, die ich aber eigentlich nicht wirklich schlimm fand. Ich habe sie zum Durchatmen genutzt, denn besonders die Szenen in der Hütte als alle an ihre Grenzen kamen, fand ich schon heftig.
Insgesamt fand ich das Buch wieder herrlich unterhaltsam und fesselnd. Es gehört zu meinen liebsten Büchern des Autors und ich freue mich, dass ich es in der tollen Hardcover-Ausgabe im Schrank habe, die auch dieses Mal wieder echt schön geworden ist.