Inhalt: (Band 1)
Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis.
Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.
Details zum Buch:
Erschienen am: 29.05.2024
Seitenanzahl: 1008 Seiten im Hardcover
Reihe: Das Reich der Vampire
Mein Leseerlebnis:
Dieser Schinken, 1008 Seiten, hat mal wieder viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher gelegen. Abgeschreckt hat mich ganz klar der Umfang der Geschichte. So ein Buch kann man eben halt nicht mal zwischendurch aus der Handtasche ziehen. Das muss man planen.... Da nun aber Band 3 und somit das Finale im März erscheinen wird (ist bereits bei der Bücherbüchse als Special Edition vorbestellt), wurde es mal wieder allerhöchste Eisenbahn das Projekt ins Rollen zu bringen.
Es geht, wie nicht anders zu erwarten, nahtlos weiter, nur dass diesmal sowohl Gabriel als auch seine Schwester interviewt werden. Es gibt also mehr Blickwinkel auf die Vergangenheit. Man erfährt noch mehr Hintergründe zu den Personen und was überhaupt zu der IST-Situation geführt hat. Außerdem auch was/wer wirklich hinter dem Grahl steckt. Spannend dabei ist, dass seine Schwester immer wieder betont, dass Gabriel ein Lügner ist und er das niemals abstreitet.
Die Story selbst bleibt düster, brutal und total verzweifelt. Die Lage hoffnungslos zu nennen, wäre noch optimistisch. Es ist wirklich alles ein Desaster. Und doch...Das Ende macht Hoffnung, dass der große Befreiungsschlag doch noch möglich ist.
Zu sagen ich hatte Spaß mit der Geschichte wäre, glaube ich, komplett unangebracht und doch gab es ab und an Momente, an dem sich mir ein Grinsen ins Gesicht geschlichen hat...ganz kurz...dann wars wieder düster. Und doch konnte ich die Geschichte nicht weglegen, da ich mich an jeden noch so kleinen Strohhalm geklammert habe.

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